freie Radikale

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freie Radikale

MaBa erklärt was freie Radikale sind und wie sie funktionieren. Wir klären auch, wie gefährlich und beängstigend sie wirklich sind. Oxidantien erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Besonders bei  Nahrungsergänzungsmitteln werden sie oft als Kaufgrund genutzt. Egal welches Präparat verkauft wird – diese freien Radikale gilt es zu bekämpfen. Stimmt auch… aber auch hier wieder: NICHT VOM EINEN INS ANDERE EXTREM!

Freie Radikale kommen ganz natürlich in unserem Körper vor, also endogene freie Radikale (endogen = innere Ursache). Genau genommen werden sie von unseren eigenen Zellen produziert.

Wie also entstehen diese freien Radikale, sprich die Oxidantien?

Die Zellen in unserem Körper sind wie kleine Kraftwerke. Damit sie arbeiten können brauchen sie Sauerstoff – diesen atmen wir stetig ein. Dabei muss kurz erwähnt werden, dass es im Sauerstoff bereits freie Radikale hat. Hier sind es nun exogene Oxidantien (exogen = äussere Ursache). Weitere Einflüsse sind Medikamente, Abgase der Autos, Sonnenstrahlen, Pestizide oder beim Doktor das Röntgen. Zurück zu unserem Körper. Bei der Energieproduktion in den Zellen, überall dort wo Stoffwechsel stattfindet und eben beim Sauerstofftransport entstehen sie. Also, sie haben eine Existenzberechtigung. Diese Oxidantien sind aber sehr aggressiv und greifen unsere Körperzellen an. Ein Angriff sieht folgendermassen aus. Da die freien Radikale nur aus einem Elektron bestehen, sind sie absolute Hitzköpfe und suchen den Ausgleich. Wie es zum Beispiel die Jungen am Bahnhof, auf den Strassen oder in der Schule tun. Wie üblich gibt es mehr Idioten als freundliche Gesellen. Haben die Oxidantien ihre Opfer  gefunden, schädigen sie diese und gleichen sich damit aus. Natürlich hat der menschliche Körper einen Weg entwickelt und gefunden, um damit umzugehen. Entstehen aber zu viele Oxidantien, kann unser Körper diesen Überschuss nicht handeln. Dies geschieht bei Dauerstress, hohem Leistungsdruck und einem ungesunden Lebensstil wie etwa, Zigarettenrauch plus erhöhtem Alkohol gebrauch. Dann auch klettert das Risiko nach oben, Parkinson und Alzheimer zu erhalten.

Was genau beseitigt denn diese freien Radikale?

In der Hauptrolle ist es das Vitamin C, dabei unterstützt wird es von Zink, Coenzym Q10, Vitamin E und besonders von sekundären Pflanzenstoffen. Diese verbergen sich direkt unter der Schale von Obst. Zusammen mit der Schale schützen sie das innere der Frucht. Haben wir  also genügend solche Helden in unserem Körper, neutralisieren diese die Hitzköpfe.

Sind den die Oxidantien zu nichts zu gebrauchen?

Die freien Radikalen sind ABSOLUT zu gebraucht. Unser cleveres Immunsystem benützt sie als eine Art Munition um wuchernde Zellen und Zellmüll zu zerstören. Dröhnen wir nun unseren Körper mit all diesen Präparaten zu, ist es für ihn viel schwieriger Tumore zu bekämpfen.

??? HÄÄÄ ???
Gehören sie nun zu den Guten oder Bösen!?

Typisch diese Fragestellung für fast alle Menschen die keine Buddhisten sind. Wir sollten versuchen vom ewigen schubladisieren weg zu kommen. Gut oder schlecht?! Sie gehören zusammen – ohne das Eine kann das Andere nicht existieren. Genauso ist es mit den freien Radikalen. Eine Dauerbelastung mit gerammelt vielen Oxidantien ist in gleicherweise ungesund, wie der Versuch alle zu eliminieren. Wir brauchen sie so oder so! MaBa Fazit:

Kein JA und kein NEIN
Beides muss es sein

 

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