Stress ist Abfall

Symboldbild für Stress. Auf der Strasse befindet sich viel Abfall und Karton

Stress ist Abfall

Bäähh… etliche Beiträge über Stress zirkulieren durch das weltweite Web. Könnte das Internet kotzen, hätte es nicht mal mehr Galle und würde nur noch würgen. Bravo! Und jetzt kommt ein weitere Artikel darüber. Stimmt nicht ganz, freilich ist das Thema dasselbe – nur sind wir MaBa. Wir schenken uns das aufgeplusterte und hochkarätige texten.

Gesundheit ist ein Trend. Wieso? Heute wie vor fünfzig Jahren haben wir gleich viel Zeit. Der Tag hat immer noch genau 24 Stunden. Was hat sich also geändert? Die Verwendung der Zeit. Gestern konnte die Zeit genutzt werden um ein Geschäft aufzubauen. Heute wird sie genutzen um Stellen abzubauen. Um zu optimieren. Alles muss effizienter sein. Kunststück! Es fehlt in unseren Breitengraden an nichts. Logisch können wir nur noch verbessern und effizienter werden. Wir stellen uns neue Fragen und denken darüber nach – weil wir es können. Zigarette in der Schnorre, Asbest Dämmungen in der Hand und mal eben ein Haus renovieren oder umbauen war gestern. Auch zu recht. Und heute sitzen die Eltern mit ihrem knapp fünfjährigen Kind an den Tisch und führen ein intellektuelles Gespräch über Verhaltensregeln. Verlangen ein Verstehen und Nachvollziehen von ihrem Nachwuchs, als wäre dieser Psychoanalytiker. Lustig auch das nahezu jedes Kind ADHS und Konzentrationsschwierigkeiten hat.

Kurzfassung: was damals zu wenig hinterfragt wurde, dafür gibt es heute einen Bachelor oder MBA Studiengang.

Stress ist so normal wie der Penis beim Mann und die Vagina bei der Frau – es gehört zu uns Menschen. Ob in der Steinzeit oder beim Anzugträger, Stress ist ein Teil von uns. In den Augen von MaBa spielt es keine Rolle woher der Stress kommt, wie er genannt wird oder wie intensiv er ist. Wichtig ist bei uns nur eines, nämlich die Wahrnehmung davon. Können wir uns und unser Verhalten wahrnehmen, haben wir die Möglichkeit Einfluss darauf zu nehmen. Wichtig also der Schritt zur Seite um uns Selbst betrachten zu können. Klarheit zu schaffen. Wie oft sind wir im Strassenverkehr und nerven uns enorm ab den anderen Idioten – selber lassen wir aber keine Sau einspuren… Wir müssen selbst die Veränderung sein und nicht nur fordern. Dadurch können wir entspannter leben. Who cares – wir befinden uns alle auf dem Weg zum Friedhof, wieso also die Eile, wir kommen garantiert an.

Ihr seht, das ganze Thema Stress kann auch komplett anders angegangen werden. Ohne grosse Analytik und TamTam dahinter. Das Leben spielt im Kopf. Bekanntlich ist der Kopf angewachsen und unser Eigentum, so auch die Gedanken, also haben wir auch die Macht diese zu verändern und zu kontrollieren. Wie? Indem wir sie sehen, wahrnehmen und alles zulassen, egal wie verschissen, nervend und mühsam die Gedanken auch sind. Mann nennt es auch Meditation. Glaubt uns – ALLE Gedanken werden über kurz oder lang wieder von alleine verschwinden. Oder wisst Ihr noch was Ihr vor 53 Tagen gedacht habt… mit 99%iger Wahrscheinlichkeit NICHT! Machen wir kein grosses Ding daraus.

Es ist schlichtwegs UNMÖGLICH, dass das Leben gleich bleibt.

PS: Selbst wenn… jünger werden wir nie.

 

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